Für das Niedrigenergiehaus wollen wir Ihnen ein ökoligisch sinnvolles
Heizsystem vorstellen.
Der Energiebedarf im Niedrigenergie-Einfamilienhaus liegt bei
durchschnittlich 5 kw. Grundsätzlich
sollte die Beheizung über ein Warmwasser-Niedertemperaturheizsystem
erfolgen. Das kann eine
Fussbodenheizung,eine Wandflächenheizung, oder beide kombiniert sein.
Da durch den geringen
Wärmebedarf auch Radiatoren im Niedertemperaturbereich relativ klein
ausfallen, können auch diese
eingesetzt werden.
Die zentrale Figur der Heizungsanlage bildet ein Pufferspeicher. Hier
laufen alle Energieerzeuger und –
Der Heizkessel (12), auf den verzichtet werden kann, ist optional
dargestellt. Als Sicherheitsfaktor wäre ein elektrischer Heizstab im
Pufferspeicher ausreichend.
Der Kachelofen übernimmt die Beheizung und Brauchwassererwärmung. Der
Kachelofen-heizeinsatz hat eine Leistung von ca. 10 kw die durch
verhaltenes Beschicken gesenkt und gesteuert werden kann. Wenn beim
Kachelofen 60 % der Energie über Strahlungswärme abgegeben wird und 40%
an des Heizsystem, kann es zur Überheizung des Kachelofen-Aufstellraumes
führen bzw. zur Unterversorgung der mit statischen Heizflächen
bestückten Räume. Hier ist bei der Planung zu entscheiden wie die
Wärmeverteilung erfolgen kann. Geöffnete Türen zu den angrenzenden
Räumen wäre eine Lösung, aber eine schlechte. Besser wäre einen
Heizkamin mit weniger Strahlungsanteil einzusetzen.
Im konventionell gebauten Wohnhaus, wo der Kachelofen nur zur
Heizungsunterstützung eingesetzt wird spielt das eine untergeordnete
Rolle.
Die Solarenergie wird vorrangig für die Heizung eingesetzt. Erst wenn
die Solaranlage mehr Energie produziert als die Heizung gebraucht, wird
die Solarenergie für die Brauchwasserbereitung eingesetzt. So wird ein
wesentlich besserer Wirkungsgrad bzw. jährlicher Solarertrag der
Kollektoren erzielt. Die Steuerung der Einschichtung in den
HEHT-Multifunktionsspeicher wird mit dem HEHT- Ladeautomaten erreicht.
Für das Einfamilienhaus empfehlen wir ein Kollektorfläche von 10-20 m².
Für die Überschussenergie in den Sommermonaten empfiehlt sich ein
Schwimmbad.
Eine kontrollierte Wohnraum-Be-u. Entlüftung ist ebenfalls
haustechnischer Standard im Niedrigenergiehaus. Somit ist unabdingbar,
dass die Verbrennungsluft des Kachelofens oder Heizkamins nicht aus dem
Wohnbereich entnommen wird. Auch der Ablüfter von
Küchen-Dunstabzugshauben kann zu Störungen der Verbrennungsluftzufuhr
bei Kachelöfen oder Kaminen führen, wenn die Verbrennungsluft aus dem
Raum entnommen wird.
HEHT hat den Kachelofen-Heizeinsatz „FireAbend"
entwickelt. Hier kommt die Verbrennungsluft von draussen und wird im
Türrahmen vorgewärmt.
